Die Ursprünge des Devisenhandels
Forex, der Handelsmarkt für Währungen, erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Forex verspricht trotz Konjunkturschwankungen und unabhängig von Aktienkursen hohe Renditen. Die Entstehung des Devisenhandels war ein langwieriger Prozess. Die ersten großen Währungssysteme von 1870 und 1914 basierten auf der Grundlages des Goldstandards, was bedeutet, dass die Geldmenge, die in Umlauf gebracht wurde, durch Gold abgedeckt sein musste. Dadurch wurde eine expansive Geldpolitik der Notenbanken verhindert. Dieses System wurde nach dem 1. Weltkrieg und der darauf folgenden Inflation abgeschafft, was die Geburtsstunde des Geldes mit seinen freien Wechselkursen und einer liberalen Geldpolitik bedeutete. Noch in den 1970er Jahren kam es zu einigen Währungskrisen, woraufhin mehrere Nationen ein einheitliches System entwickelten, welches den Umgang mit Währungen überschaubarer machte.
Der Startschuss für den modernen Devisenhandel war gegeben. Zu leistungsschwache Computer verhinderten anfangs noch eine schnelle Reaktion auf Forex Signale. Der Durchbruch von Forex kam mit den modernen Computern und der damit verbundenen Möglichkeit, Fernverbindungen per Internet aufzubauen. Die rasante technische Entwicklung und die sinkenden Handlungskosten führten dazu, dass sich immer mehr Investoren am Forex Markt beteiligten. Nach der Jahrhundertwende öffneten Forex Broker den Markt auch für Privatanleger. Ab diesem Zeitpunkt ist ein noch schnelleres Wachstum des Forex Marktes zu verzeichnen.
