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Was verbirgt sich hinter dem Begriff Forex technische Analyse?

Die technische Analyse der Marktdaten entstammt eigentlich dem Aktienmarkt und sie lässt sich in leicht abgewandelter Form auch auf den Devisenmarkt anwenden.

Der bekannteste Verfechter der technischen Marktanalyse ist Ralph Nelson Elliot. Er vertritt die These, dass der Markt bestimmte Wellen durchläuft, für die sich bereits in den Kursentwicklungen Anzeichen bemerkbar machen. Das Prinzip der Wellen veröffentlichte er bereits 1938. Sie zeigen innerhalb eines festgelegten Zeitraumes ein bestimmtes Anlageverhalten zu beobachten ist. Dabei charakterisierte er fünf verschiedene Muster, die einen beherrschenden Trend auf dem Markt signalisieren. Zusätzlich arbeitet er mit drei Korrekturmustern. Er geht davon aus, dass sich jede Trendwelle durch charakteristische Veränderungen in den Charts abzeichnet.

Gekoppelt mit den so genannten Fibonacci Studies, die die grafische Darstellung der Charts für die Auswertung nutzen, können hier Trendwenden in der Entwicklung der Kurse einzelner Sorten ziemlich konkret vorhergesagt werden. Dabei wird hier mit verschiedenen Koordinaten gearbeitet, die jeweils die Höchst- und Tiefststände berücksichtigen und dazu ins Verhältnis setzen, in welchen Zeiträumen diese Kursveränderungen registriert wurden.

Die dritte Methode, die man bei der technischen Analyse im Forex Trading anwenden kann, ist die Parabolic SAR. Hier werden Verlaufskurven aus den Grenzen entwickelt, in denen sich der Wert einer bestimmten Währung innerhalb eines festgelegten Zeitraums entwickelt. Sie sind ein gutes Hilfsmittel, wenn man seine Trades mit Hilfe von Stoppsignalen steuern möchte.

Darüber hinaus arbeiten viele Forex Broker in der technischen Analyse mit den Pivot Points, bei denen man markante Punkte für die Unterstützung eines Währungskurses ermitteln kann und andererseits auch die Wertgrenzen ermitteln kann, bei denen die Crossrates auf Widerstand stoßen. In der Praxis heißt das, dass wenn der Unterstützungspunkt einer Währung erreicht ist, auch die Nachfrage nach der jeweiligen Devise steigt, weil man sich größere Wertsteigerungen erhofft. Dabei werden nach bestimmten Formeln die Handelsdaten der letzten Tage und/oder Wochen für die Berechnung der verschiedenen Punkte herangezogen.

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