Euro im Forex Trading weiter unter Druck
Einer der dafür verantwortlichen Aspekte ist zweifelsohne in der Konkursanmeldung des deutschen Unternehmens Qimonda zu suchen, der zuletzt mehr als 13.000 Beschäftigte zu verzeichnen hatte. In Deutschland dürfte der Konkurs knapp fünftausend Arbeitsplätze kosten. Das Erschreckende daran ist für die Forex Broker, dass es sich dabei um ein Unternehmen handelt, welches in der Computerbranche handelt, die bisher eigentlich für relativ stabil gehalten wurde.
Ein weiterer negativer Schub für den Euro im Forex Trading kommt aus der Statistik. Die Neuzulassungen bei den Nutzfahrzeugen gingen im europäischen Wirtschaftsraum spürbar zurück. Die Verluste gingen im Dezember 2008 im Vergleich zu gleichen Monat des Vorjahres bei kleineren LKWs um mehr als ein Viertel zurück. Die Verluste in der Rubrik der höheren Tonnage bewegten sich um die fünfzehn Prozent. Einzig die Nahverkehrsunternehmen scheinen noch relativ stabil zu bestellen, denn hier war ein Rückgang im einstelligen Prozentbereich zu verzeichnen.
Auch der Fahrzeughersteller Volkswagen rechnet mit roten Zahlen. Das Gefährliche an diesen Rückgängen ist, dass sie sich europaweit auf etwa ein Drittel der gesamten Industrie ausweiten dürften, die als Zulieferer stark von der Automobilwirtschaft abhängig sind.
Auch scheinen die Forex Broker fast durchweg große Hoffnungen in Barrack Obama zu setzen, denn der amerikanische Dollar erfreut sich bei den Anlegern großer Beliebtheit, weil man darauf hofft, dass die Maßnahmen der amerikanischen Regierung schnell greifen und deren Wirtschaft sich schon bald spürbar erholt.
In Deutschland indessen scheinen einige Gewerkschaften den Ernst der wirtschaftlichen Situation noch nicht erkannt zu haben und setzen die Unternehmen mit ersten Warnstreiks unter Druck, um ihre Forderungen nach Lohnerhöhungen durchzusetzen. Zwar wären Lohnerhöhungen sinnvoll, um die Nachfrage auf dem Binnenmarkt zu stärken, doch andererseits erreicht man damit das Gegenteil, wenn man den Unternehmen damit die Reserven nimmt, die dazu beitragen können, sie gut über die Krise zu bringen.
